Unsere Aus- und Weiterbildungen
Seit der Gründung der Mittagsbetreuung vor 15 Jahren nimmt das gesamte Team der Rappelkiste regelmäßig an Weiterbildungen teil, um stets auf dem aktuellen pädagogischen Stand zu bleiben.
Allen voran das Leitungsteam, bestehend aus Katrin Schwarz (Lehrerassessorin und langjährige Nachhilfelehrerin) und Susan Pötzsch (ausgebildete OGTS-Koordinatorin). Sie bilden das Bindeglied zwischen Schule, Gemeinde und Mittagsbetreuung.
Die Weiterbildungen decken ein breites Spektrum an Themen ab, darunter auch regelmäßige Erste-Hilfe-Kurse. Neben der grundlegenden Basisschulung für Mittagsbetreuerinnen haben die Mitarbeitenden die Möglichkeit, gezielt Fortbildungen zu wählen, die ihren persönlichen Aufgaben- und Interessensbereichen entsprechen. Das Angebot reicht von Schulungen zur Führungskompetenz über Mediationsweiterbildungen bis hin zu Kreativ-Workshops.
Auch in den vergangenen zwei Schuljahren wurden zahlreiche Fortbildungen von unserem Team wahrgenommen, viele davon situationsbedingt in digitaler Form. So stellen wir sicher, dass unser gesamtes Team stets auf dem neuesten Stand ist, wenn es um die Betreuung von Grundschulkindern geht.
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Schulungen, die bereits von unseren Betreuerinnen absolviert wurden.
Erste Hilfe am Kind (alle zwei Jahre)
Bei diesem Lehrgang erlernen wir die Durchführung der richtigen Maßnahmen bei Kindernotfällen.
Im Rahmen des Erste-Hilfe-Kurses am Kind üben wir die Versorgung bedrohlicher Blutungen sowie die lebensrettenden Sofortmaßnahmen, die bei Atemstörungen und Störungen des Herz-Kreislauf-Systems erforderlich sind.
Damit Unfälle gar nicht erst passieren, werden uns im Kurs außerdem besondere Gefahrenquellen für Kinder aufgezeigt und vorbeugende Maßnahmen vermittelt.
Die Aufsichtspflicht in der Schulkindbetreuung
Das A und O in der Betreuungsarbeit mit Kindern ist das Wissen über die Aufsichtspflicht.
Konkret bedeutet das, zu verstehen, woraus sie besteht und nach welchen Kriterien Entscheidungen getroffen werden: Was darf ich den Kindern erlauben und was nicht? Wie begründe ich mein Handeln und was muss ich tun, um dieser Pflicht gewissenhaft nachzukommen und gleichzeitig die Entwicklung der Kinder hin zu mehr Selbstverantwortung im Blick zu behalten?
In diesem Vortrag haben wir die wichtigsten Informationen dazu erhalten und konnten unsere Fragen einbringen. Die zwei Stunden haben uns mehr Sicherheit im Umgang mit diesem wichtigen Thema gegeben.
Natur als pädagogische Helferin
Wenn wir mit Kindern nach draußen gehen, kann das so viel mehr sein als nur „an der frischen Luft sein“. Denn die Natur inspiriert Kinder in ihrer Fantasie und lehrt sie und uns viel über die Regeln des Lebens.
In dieser Kurzfortbildung haben wir gelernt, das, was uns die Natur als Lern- und Erlebnisfeld bietet, bewusst zu nutzen und gemeinsam mit den Kindern ganz praktisch in der Natur fürs Leben zu lernen.
Milieu und Erziehung
Wahrscheinlich hat jede und jeder von uns schon einmal andere Eltern in einer Erziehungssituation erlebt, bei der man sich gedacht hat: „Das würde ich anders machen.“ Doch warum ticken Eltern so unterschiedlich? Was leitet sie in Erziehungssituationen? Welche Erziehungsstile gibt es und woher kommen sie?
Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge spielt die Zugehörigkeit von Familien zu sozialen Milieus dabei eine große Rolle. Unterschiedliche Milieus bringen eigene Werte mit sich, die sich auch in Erziehungssituationen widerspiegeln.
Gerade in der Arbeit mit Schulkindern sind wir häufig mit den Auswirkungen dieser vielfältigen, teils gegensätzlichen Erziehungsstile konfrontiert. Es ist daher nicht immer leicht, für alle Verhaltensweisen Verständnis aufzubringen.
In der Veranstaltung haben wir einen Einblick in das Modell sozialer Milieus und deren Leitwerte erhalten. Wir haben gelernt, wie sich diese auf Erziehung auswirken, und können so das Verhalten von Kindern und Eltern besser nachvollziehen, auch dann, wenn wir selbst anders handeln würden.
Basisschulungen für Mittagsbetreuerinnen und Mittagsbetreuer
Themenschwerpunkte sind:
- Klärung wichtiger Fragen aus den Bereichen Pädagogik, Aufsichtspflicht und Rahmenbedingungen
- Vertiefung von Wissen zu Gruppendynamik, Kommunikation und Konfliktlösung
- Kompetenztraining im Umgang mit Grenzen sowie beim Setzen von Grenzen
- Anregungen zur sinnvollen Gestaltung der Zeit mit den Kindern, insbesondere der Hausaufgabenbetreuung
Das Miteinander stärken, damit der Alltag besser gelingt
Gerade in Zeiten, in denen der Alltag in der Betreuung von Kindern von besonderen Herausforderungen geprägt ist, ist es umso wichtiger, auf ein gutes Miteinander zu achten. Andernfalls geraten sowohl die Freude an der Arbeit als auch die wichtigen Bedürfnisse der Kinder nach Geborgenheit und Angenommensein leicht in den Hintergrund, während Regeln und Vorsichtsmaßnahmen in den Vordergrund treten.
In dieser Veranstaltung haben wir gemeinsam darauf geschaut, wie das „gemeinsame Schiff Betreuung“ auch unter schwierigen Bedingungen auf Kurs bleiben kann und welche Fähigkeiten es braucht, damit alle an Bord zusammenhalten.
Dabei haben wir erarbeitet, dass sowohl Betreuerinnen und Betreuer als auch die Kinder verstehen müssen, dass ein gutes Miteinander nur gemeinsam gelingen kann und dass nur so das erreicht wird, was sich alle wünschen: eine positive und gelingende Zeit in der Schulkindbetreuung.
Kommunikation und Konfliktmanagement
Sich zu helfen wissen und richtig reagieren, auch wenn es einmal schwierig wird: Als Leitung einer Mittagsbetreuung oder als Koordinatorin bzw. Koordinator in einer OGTS wird erwartet, sicher zu kommunizieren und souverän mit Konflikten umzugehen. Das stellt im Alltag oft eine Herausforderung dar.
In diesem Seminar haben wir die Grundlagen gelingender Kommunikation kennengelernt sowie typische Merkmale und Ursachen von Konflikten verstanden und erarbeitet, wie wir konstruktiv damit umgehen können.
Dabei haben wir uns intensiv damit beschäftigt, welche Möglichkeiten wir im Gespräch mit Kindern, Eltern und Teamkolleginnen und Teamkollegen haben, um Gespräche lösungsorientiert und zugleich beziehungsstärkend zu gestalten.
Das linkshändige Kind in meiner Einrichtung
Linkshändige Kinder tun sich in einer rechts geprägten Welt oft noch schwer. In dieser Fortbildung haben wir gelernt, wie wir sie gezielt unterstützen und im Alltag bestmöglich begleiten können.
Kompetent arbeiten in herausfordernden Zeiten
Die Betreuung von Grundschulkindern am Nachmittag fordert alle Beteiligten heraus. Als Team haben wir dabei die Aufgabe, die Vielfalt der Kinder, auch in kultureller Hinsicht, mit den Anforderungen und Möglichkeiten der Schule in Einklang zu bringen und innerhalb unseres Teams für Verständnis und Wissen zu sorgen. Das erfordert fachliche Kompetenz und ein sicheres pädagogisches Fundament.
Im Rahmen der Fortbildung haben wir uns daher intensiv mit folgenden Themen auseinandergesetzt:
- Inklusion in der Regelgrundschule unter den gegebenen Rahmenbedingungen
- Interkulturalität als Herausforderung und Chance im Umgang mit Kindern, Eltern und Teamkolleginnen und Teamkollegen, mit dem Ziel, Unterschiedlichkeit besser zu verstehen und interkulturelle Kompetenzen zu stärken
- Gewaltprävention im Alltag der Betreuung
- Die Bedeutung von Partizipation und Chancengleichheit, insbesondere im Hinblick auf eine vorurteilsbewusste Erziehung
Mehr Pepp für den Alltag in der Mittagsbetreuung
Ideen und Anregungen für den kreativen Bereich in der Mittagsbetreuung, damit der Spaß für die Kinder und auch für uns selbst nicht zu kurz kommt. Dabei haben wir gelernt, dass Lerneffekte immer mitgedacht werden, denn Kinder lernen ständig und mit Freude besonders gut.
Lern- und Verhaltensstörungen bei Grundschulkindern frühzeitig erkennen
Die Referentin hat uns mit neuesten Erkenntnissen aus der Hirnforschung vertraut gemacht, aus denen hervorgeht, dass Wahrnehmungsstörungen häufig eine Ursache für Lernschwierigkeiten und auch für auffällige Verhaltensweisen bei Kindern sind. Dabei haben wir erfahren, dass hier gezielte Unterstützung möglich und wichtig ist und wie diese im Alltag umgesetzt werden kann.
Einfache Bewegungsspiele ohne Geräte
Bewegungsspiele, die ohne großen Aufwand schnell und einfach mit den Kindern umgesetzt werden können, ganz ohne Geräte und nur mit einfachen Kleinmaterialien. Dabei haben wir ein vielfältiges Potpourri kennengelernt:
- Bewegungsspiele zum Kennenlernen
- Spiele zum Austoben
- ruhige Spiele und Wahrnehmungsspiele
- Spiele zur Förderung des Gruppenzusammenhalts
- Spiele für größere Gruppen, die Kinder gut integrieren
- Spiele zur Entspannung
Praxisbegleitung für OGTS-Koordinator
Als Koordinatorinnen und Koordinatoren sind wir das Bindeglied zwischen Schulleitung, Kooperationspartnern und unserem Team. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass wir uns manchmal „zwischen den Fronten“ fühlen, da unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen.
Die Praxisbegleitung hat uns Raum für Austausch gegeben und uns dabei unterstützt, gemeinsam Antworten auf unsere Fragen zu finden. Dabei galt: Unsere Themen standen im Mittelpunkt, und Lösungsansätze haben wir gemeinsam entwickelt.
Zusätzlich gab es einen inhaltlichen Schwerpunkt. In diesem Jahr haben wir uns mit dem Thema beschäftigt, wie wir unser Team zu guter Arbeit motivieren und eine gelingende Zusammenarbeit fördern können.
Schulung zum Koordinator in der OGTS
Als Koordinatorinnen und Koordinatoren sind wir das Bindeglied zwischen Schulleitung, Kooperationspartnern und unserem Team. Dabei kann es vorkommen, dass wir uns manchmal „zwischen den Fronten“ fühlen, da unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen.
Die Praxisbegleitung hat uns Raum für Austausch geboten und uns dabei unterstützt, gemeinsam Antworten auf unsere Fragen zu finden. Unsere Themen standen im Mittelpunkt, und Lösungsansätze haben wir gemeinsam erarbeitet.
Zusätzlich gab es einen inhaltlichen Schwerpunkt. In diesem Jahr haben wir uns mit Tipps und Methoden beschäftigt, wie wir unser Team zu guter Arbeit motivieren und eine erfolgreiche Zusammenarbeit gestalten können.
Resilienz - Widerstandsfähigkeit - resiliente Kinder und ihre Basiskompetenzen
Für die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts ist es wichtig, eigene Handlungskompetenzen zu erfahren. Soziale Kompetenzen und eine gesunde Konstitution gelten dabei als schützende Resilienzfaktoren, um belastende Lebenssituationen erfolgreich zu bewältigen.
In diesem Kurs haben wir entsprechendes Wissen erworben, um Ressourcen bei Kindern zu erkennen und Möglichkeiten für die praktische Umsetzung in der Mittagsbetreuung kennenzulernen. So können wir die positive Entwicklung der Kinder gezielt unterstützen.